Dienstag, 27. Januar 2015

6. Schindlers Liste

Jetzt habe ich den Film fertig gesehen und fande ihn unglaublich spannend, schockierend und berührend!

Alle Juden aus dem Ghetto in Krakau, die nicht getötet worden waren, kamen in ein Arbeitslager. Oskar Schindler macht sich den Lagerleiter zum Freund und bekommt den Großteil seiner Arbeitskräfte zurück. Er wird immer öfter mit Einzelschicksalen persönlich konfrontiert und beginnt sogar aktiv zu helfen. Außerdem muss er die Willkür und Grausamkeit der Deutschen aus nächster Nähe miterleben. Nun macht ihn das Terrorregime, das er an sich ausnützt, Angst und er versucht sich davon zu distanzieren. Unter den Juden gilt er als ihr Beschützer. Das bringt ihn selbst fast ins Gefängnis.
Als dann auch das Arbeitslager geschlossen wird und alle Insaßen nach Auschwitz ins Konzentrationslager geschickt werden sollen, will O. S. seine Koffer und Geld packen und zurück nach Wien fahren. Doch dann wird ihm klar, dass alle Juden, die für ihn gearbeitet haben und mit denen er fast schon befreundet ist, in den sicheren Tod geschickt werden.

So schmiedet er einen sehr kühnen Plan: Er kauft den Deutschen seine Arbeiter wir Sklaven ab und gründet in Mähren eine Munitionsfabrik für die deutsche Wehrmacht. Für die Umsetzung dieses Planes gibt er sein gesamtes Vermögen. Aber er schafft es trotz vieler Hindernisse seine "Liste" von 1 100 jüdischen Arbeitern vor dem Konzentrationslager zu retten. Die Munitionsfabrik produziert dann monatelang unbrauchbare Munition und so sabotiert er auch noch den Krieg. Als die Kapitulation Deutschlands ausgesprochen wurde, hat S. kein Geld mehr aber alle "Schindler-Juden" haben überlebt und dürfen als freie Menschen ein neues Leben beginnen.

O. S. war kein Wehrdienstverweigerer, aber er konnte durch gute Kontakte und geschicktes Agieren ganz legal dem Kriegsdienst entgehen. Er hat auf Kriegswichtige Betriebe gebaut. Dass er in den letzten Kriegsjahren sein Vermögen, seine Kontakte und seine Geschicklichkeit für Planung und Umgang mit Menschen für die Rettung von möglichst vielen Juden genützt hat, ist eine ungeheuer beeindruckende Wandlung seiner Persönlichkeit.

Montag, 26. Januar 2015

5. Schindlers Liste


Nun habe ich begonnen, mir den Film “Schindlers Liste” anzusehen. Er ist sehr lang, darum schreibe ich dazu in mehreren Blogeinträgen.



Was ich bisher gesehen habe war sehr spannend und sehr schrecklich! Hier eine Zusammenfassung der ersten Filmstunde:



Die Handlung beginnt 1939 in Krakau nach der deutschen Invasion. Die Deutschen leben als Sieger in Saus und Braus. Oskar Schindler zieht von Wien nach Krakau, um dort zu Geld zu kommen. Mit Bestechung und geschickten Aktionen gewinnt er zahlreiche deutsche hochrangige Offiziere als Gönner.



Er möchte den Krieg nützen um zu persönlichem Reichtum zu gelangen. Dabei benützt er skrupellos jeden Menschen, den er dafür einsetzen kann.



In dieser Zeit wurden die Juden aus der Umgebung von Krakau in die Stadt gebracht und in Judenvierteln einquartiert. Die Juden, die in Krakau gewohnt hatten, wurden aus ihren Wohnungen und Häusern vertrieben. Sie wurden in den Ghettos zusammengepfercht.



Schindler hat auch davon profitiert und alleine eine große Wohnung bezogen. Dann kommt ihm die Idee, eine jüdische Emailwarenfabrik von den Deutschen zu kaufen und kriegswichtige Waren zu produzieren.



Er macht das äußerst geschickt: Er stellt den früheren Buchhalter der Fabrik ein und bringt diesen dazu, ihm erst das Geld für den Kauf und dann auch Arbeiter zu vermitteln und die ganze Fabrik zum Laufen zu bringen. Dabei handelt es sich nur um Juden, die Schindler wieder nicht bezahlen muss sondern nur eine geringe Betrag an die SS abgeben muss. Die produzierten Töpfe und Wannen kann er in großen Mengen Dank seiner guten Verbindungen verkaufen. So macht er guten Gewinn.



Sein jüdischer Firmenleiter ist aber auch listig und kann zahlreiche arme Juden, die entweder zu alt sind oder einen für den Krieg unwichtigen Beruf ausüben, als Arbeitskräfte in der Fabrik vor dem Tod retten. Schindler merkt das zwar, lässt es aber durchgehen, solange er keine Schwierigkeiten bekommt.



Dann geht die Verfolgung der Juden weiter. Sie werden aus den Ghettos getrieben und in Zügen in Konzentrationslager gebracht. Dabei gehen die Deutschen sehr brutal vor. Fällt ein Jude auf, wird er erschossen. Manche konnten sich verstecken, doch in der Nacht schleichen die Soldaten der SS durch die verlassenen Räume der Ghettos und schießen in Möbel, Böden und Decken, in welchen sich eventuell Juden versteckt hatten. Leichen liegen überall.



Schindler sieht dem grausamen Treiben von einem Hügel aus zu und noch ist man sich nicht sicher, ob ihm die Menschen leid tun oder ob er nur zornig ist, dass seine Arbeitskräfte weg sein könnten.



Die Szenen der Vertreibungen und Hinrichtungen waren so schrecklich im Film gezeigt, dass ich einmal eine Pause machen musste.



Ich werde Euch aber in Kürze mehr erzählen...

Sonntag, 25. Januar 2015

Kommentare

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4. Franz Jägerstätter


Ich habe von Franz Jägerstätter gehört und gelesen, als ich begonnen habe, mich mit dem Thema “Wehrdienstverweigerung” zu beschäftigen. Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass es sich bei Franz Jägerstätter um einen gläubigen Katholiken gehandelt hat, der kriegerische Handlungen nicht mit seinem Gewissen und der christlichen Lehre vereinbaren konnte und der sich gemeinsam mit anderen Gläubigen gegen den Krieg im Namen Hitlers aufgelehnt hat.



Dann habe ich den Film gesehen, der eigentlich mehr eine Dokumentation ist. Wenn man diesen Fakten glauben kann, dann hat sich mein Bild von Franz Jägerstätter eigentlich geändert.



Hier die Fakten des Filmes, wie ich sie verstanden habe:



Franz Jägerstätter war ein Bauer in Oberösterreich, der seine Frau und seine drei Kinder durch harte Arbeit in seiner Landwirtschaft ernähren konnte. Ca. Um 1940 hatte er einen Traum, in dem er meinte, Gott spräche zu ihm, und er könne sein ewiges Seelenheil nach dem Tod nur finden, wenn er nicht für Hitler in den Krieg zieht. Seitdem hat er sein Leben geändert, spielt und trinkt nicht mehr und wurde Messner.



1942 wird er eingezogen und weigert sich. Er beschwert sich bei den Vertretern der katholischen Kirche, dass sie es nicht zu Wege bringen, alle Katholiken vom Kriegsdienst zu befreien.

Er lehnt es auch ab, als Sanitäter zwar im Wehrdienst zu stehen, aber wenigstens Menschen zu helfen statt gewalttätig zu sein.



Ihm ist sein persönliches Seelenheil wichtiger als das Leben seiner Frau und seiner Kinder. Er hat keine Angst vor dem Tod, da ihm ja Gott alles Gute versprochen hat, solange er nicht in den Krieg zieht. Und das scheint ihm am wichtigsten zu sein. So lässt er sich lieber köpfen, als anderen Menschen zu helfen und nach dem Krieg wieder zu seiner Familie zurückzukehren. Er lässt sie lieber im Stich, damit es ihm nach seinem Tod sicher gut geht.



Das klingt jetzt natürlich sehr hart, vielleicht war der Film nicht wahrheitsgetreu oder ich habe ihn falsch verstanden.



An sich finde ich es schon bewundernswert, für seine Überzeugung einzustehen, auch wenn es zu persönlichen Nachteilen führt. Nur bringt das nur etwas, wenn man zumindest versucht, eine Ungerechtigkeit oder eine Situation zu verbessern. Franz Jägerstätter hat eigentlich nur an sich und sein Seelenheil nach dem Tod gedacht. Er hat nicht versucht allgemein gegen die Wehrpflicht anzukämpfen oder anderen als Sanitäter zu helfen. Er hat sogar seine Familie sich selbst überlassen mit dem Makel eines Vaters, der Wehrdienstverweigerer war.

3. Wehrpflichtverweigerung

Jetzt geht es weiter mit dem Thema Wehrpflichtverweigerung:

Vor allem in einem so brutalem Regime wurden die, die nicht zum Wehrdienst wollten, streng bestraft. Mit der Gründung der Wehrmacht wurde die Wehrpflicht 1935 wieder eingeführt. Seit dem Moment drohten Kriegsdienstverweigerern schwere Strafen und meistens auch die Einweisung in ein KZ. Wenn sie weiter verweigerten, drohte ihnen auch die Todesstrafe. Trotzdem gab es bis 1945 ca. 8 000 Kriegsdienstverweigerer (Zahlen aus Deutschland). Von ihnen starben etwa 1 200. 11 katholische Verweigerer sind namentlich bekannt.

Der Priester Max Josef Metzger warnte schon 1933 vor einem neuen Weltkrieg. Er forderte Hitler 1942 zum Rücktritt auf und wurde deshalb 1944 als "Volksverräter" hingerichtet.

Ich habe mir schon den Film: "Der Fall Jägerstätter" besorgt und auch schon angeschaut, doch ich werde in meinem nöchsten Eintrag davon berichten.

Quelle: http://de.m.wikipedia.org/wiki/Kriegsdienstverweigerung_in_Deutschland

Samstag, 24. Januar 2015

2. Wehrpflicht

Ich versuche nun, den Tipp von Mr. Haider umzusetzen und mehr in erster Person zu schreiben. 

Mich hat es eigentlich schon lange interessiert, was Männer machten, die zum Wehrdienst mussten, aber nicht wollten. 
Dazu fallen mir sofort zahlreiche Gründe ein z.B.:
-Angst die eigene Familie schutzlos und hilflos zurückzulassen (Krank, viele Kinder,...) 
-Angst vor den Gefahren bei den Kriegshandlungen
-Grundsätzliches Ablehnen von Gewalt und kriegerischen Handlungen aus Glaubens- und Gewissensgründen

Im 2.WK, wie aber auch in allen anderen Kriegen, braucht man möglichst viele Kämpfer. Ich verstehe schon, dass es für jedes Land, in dem es Wehrpflicht gibt und das sich im Kriegszustand befindet, nicht gut ist, wenn 10 000e von Leuten sagen, dass sie nicht in den Krieg ziehen wollen. Im Fall Deutschland im 2.WK finde ich es natürlich sehr gut, wenn viele nicht kämpfen gewollt haben, doch es kommt immer darauf an, von welcher Seite man es sieht. Denn wenn ekn Staat im Krieg steht, will dieser auch gewinnen und dann braucht er eben Männer.

Im nächsten Eintrag werde ich beschreiben was passierte, wenn man sich weigerte zum Wehrdienst zu gehen. 
Quelle: http://de.m.wikipedia.org/wiki/Kriegsdienstverweigerung_in_Deutschland

Donnerstag, 22. Januar 2015

1. Wann man zum Wehrdienst musste

Ich habe mir gedacht, dass ich einmal recherchiere wann man zum Wehrdienst musste und habe herausgefunden, dass Wehrpflichtige je nach Gesundheitszustand als KV= kriegsfähig, GV= garnisonverwendungsfähig oder NV= nicht verwendungsfähig eingestuft wurden. 
Die meisten waren natürlich KV. Die unter NV eingestuften waren Herzkranke, Blinde und Taube und natürlich die zu alten und zu jungen. 1942 wurde man mit 18 Jahren schon zum Wehrdienst einberufen. Später wurden die Rekruten immer jünger. Gegen Ende des Krieges mussten sogar Männer zwischen 16 und 60 Jahren zum Wehrdienst. In der Waffen-SS waren die Aufnahmekriterien am Ende des Krieges auch nicht mehr so hart. 
Die Grundausbildung als Infanterist dauerte 3 Monate. Dann kam man zum Einsatz, was entweder an die Front oder als Besatzungssoldat in einem besetzten Land sein konnte. 
Doch die Männer, die in kriegswichtigen Betrieben beschäftigt waren, wurden vom Wehrdienst freigestellt. Viele davon wurden aber während des Krieges durch Frauen ersetzt und einberufen worden. 

In den nächsten Einträgen werde ich beschreiben, was mit den Männern geschah die den Wehrdienst verweigerten. Außerdem habe ich zwei Filme gefunden, über die ich berichten werde. 

Sonntag, 18. Januar 2015

SS - Kommentare

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Die Shoa



Ausgewählter Aspekt: Konzentrationslager


gefundenes Buch:         Name/Vorname:Hans Marsalek


          • Buchtitel: Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen
          • Ort: : Wien
          • Jahr : 2006
          • Seite : 163



Zitat: In den Jahren 1944 und 1945 kamen noch Gruppen von polnischen und ungarischen jüdischen Jugendlichen oder Kindern; die letzten großen Kindertransporte sind am 9.3.1945 aus dem KL Ravensbrück (Zigeunerkinder, darunter Säuglinge) und ab 1.4. bis etwa 20.4.1945 aus Ungarn eingetroffen.


Eigene Gedanken: Ich finde es schrecklich, dass es überhaupt Konzentrationslager gab und noch schrecklicher, dass sogar kleine Kinder und Säuglinge(!) dorthin kamen. Heutzutage kann man sich das als Jugendlicher gar nicht vorstellen und es ist wichtig von diesen schrecklichen Taten zu lernen, damit so etwas hoffentlich nicht mehr passiert.




SS - Totenkopf

c) Beschreibe eine Episode aus dem Film, die dich besonders beeindruckt hat:
     Einmarsch in Russland
Man sah, wie bewaffnete SS Soldaten in Dörfer einmarschierten und allen Einwohnern befahlen, aus ihren Häusern zu kommen. "Zuerst die Frauen, dann die Söhne", riefen sie. Die Menschen mussten ihre eigenen Gräber ausheben und zu Liedern tanzen lassen, während sie einen nach dem anderen erschossen. Nachher sah man, dass in den Häusern der toten Menschen die Pferde hausten, welche wegen kleineren Verletzungen behutsam gepflegt worden.


e) Welche konkreten Aufgaben übernahmen die SS Soldaten?
Neben aktiven Kampfhandlungen war die Hauptaufgabe der SS, das Finden und die Liquidierung der Juden. Dies erfolgte einerseits durch die unmittelbare Erschießung der jüdischen Bevölkerung vor Ort und andererseits durch deren systematische Vernichtung in den ebenfalls von der SS betriebenen Konzentrationslagern.

Sonntag, 11. Januar 2015

Warum waren manche Männer nicht an der Front?

Titel des Themas: Warum waren manche Männer nicht an der Front?


Motivation der Themenwahl: Gründe zu finden, warum manche schon und manche nicht an die Front mussten


Zeitplan: Ich werde im Internet recherchieren und Bücher lesen.


Materialien: Internet, Bücher und eventuell Filme


Inhalt meiner Forschungsarbeit: Viele Männer mussten an die Front aber warum mussten ein paar nicht? Die Gründe dafür herausfinden. Was taten die, die nicht an die Front wollten?


Fortschritt und Leistung messen: Ich messe meinen Fortschritt daran, wie viel ich nach dem Projekt mehr weiß als vorher.