Nun habe ich begonnen, mir
den Film “Schindlers Liste” anzusehen. Er ist sehr lang, darum
schreibe ich dazu in mehreren Blogeinträgen.
Was ich bisher gesehen
habe war sehr spannend und sehr schrecklich! Hier eine
Zusammenfassung der ersten Filmstunde:
Die Handlung beginnt 1939
in Krakau nach der deutschen Invasion. Die Deutschen leben als Sieger
in Saus und Braus. Oskar Schindler zieht von Wien nach Krakau, um
dort zu Geld zu kommen. Mit Bestechung und geschickten Aktionen
gewinnt er zahlreiche deutsche hochrangige Offiziere als Gönner.
Er möchte den Krieg
nützen um zu persönlichem Reichtum zu gelangen. Dabei benützt er
skrupellos jeden Menschen, den er dafür einsetzen kann.
In dieser Zeit wurden die
Juden aus der Umgebung von Krakau in die Stadt gebracht und in
Judenvierteln einquartiert. Die Juden, die in Krakau gewohnt hatten,
wurden aus ihren Wohnungen und Häusern vertrieben. Sie wurden in den
Ghettos zusammengepfercht.
Schindler hat auch davon
profitiert und alleine eine große Wohnung bezogen. Dann kommt ihm
die Idee, eine jüdische Emailwarenfabrik von den Deutschen zu kaufen
und kriegswichtige Waren zu produzieren.
Er macht das äußerst
geschickt: Er stellt den früheren Buchhalter der Fabrik ein und
bringt diesen dazu, ihm erst das Geld für den Kauf und dann auch
Arbeiter zu vermitteln und die ganze Fabrik zum Laufen zu bringen.
Dabei handelt es sich nur um Juden, die Schindler wieder nicht
bezahlen muss sondern nur eine geringe Betrag an die SS abgeben muss.
Die produzierten Töpfe und Wannen kann er in großen Mengen Dank
seiner guten Verbindungen verkaufen. So macht er guten Gewinn.
Sein jüdischer
Firmenleiter ist aber auch listig und kann zahlreiche arme Juden, die
entweder zu alt sind oder einen für den Krieg unwichtigen Beruf
ausüben, als Arbeitskräfte in der Fabrik vor dem Tod retten.
Schindler merkt das zwar, lässt es aber durchgehen, solange er keine
Schwierigkeiten bekommt.
Dann geht die Verfolgung
der Juden weiter. Sie werden aus den Ghettos getrieben und in Zügen
in Konzentrationslager gebracht. Dabei gehen die Deutschen sehr
brutal vor. Fällt ein Jude auf, wird er erschossen. Manche konnten
sich verstecken, doch in der Nacht schleichen die Soldaten der SS
durch die verlassenen Räume der Ghettos und schießen in Möbel,
Böden und Decken, in welchen sich eventuell Juden versteckt hatten.
Leichen liegen überall.
Schindler sieht dem
grausamen Treiben von einem Hügel aus zu und noch ist man sich nicht
sicher, ob ihm die Menschen leid tun oder ob er nur zornig ist, dass
seine Arbeitskräfte weg sein könnten.
Die Szenen der
Vertreibungen und Hinrichtungen waren so schrecklich im Film gezeigt,
dass ich einmal eine Pause machen musste.
Ich werde Euch aber in
Kürze mehr erzählen...
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