Montag, 26. Januar 2015

5. Schindlers Liste


Nun habe ich begonnen, mir den Film “Schindlers Liste” anzusehen. Er ist sehr lang, darum schreibe ich dazu in mehreren Blogeinträgen.



Was ich bisher gesehen habe war sehr spannend und sehr schrecklich! Hier eine Zusammenfassung der ersten Filmstunde:



Die Handlung beginnt 1939 in Krakau nach der deutschen Invasion. Die Deutschen leben als Sieger in Saus und Braus. Oskar Schindler zieht von Wien nach Krakau, um dort zu Geld zu kommen. Mit Bestechung und geschickten Aktionen gewinnt er zahlreiche deutsche hochrangige Offiziere als Gönner.



Er möchte den Krieg nützen um zu persönlichem Reichtum zu gelangen. Dabei benützt er skrupellos jeden Menschen, den er dafür einsetzen kann.



In dieser Zeit wurden die Juden aus der Umgebung von Krakau in die Stadt gebracht und in Judenvierteln einquartiert. Die Juden, die in Krakau gewohnt hatten, wurden aus ihren Wohnungen und Häusern vertrieben. Sie wurden in den Ghettos zusammengepfercht.



Schindler hat auch davon profitiert und alleine eine große Wohnung bezogen. Dann kommt ihm die Idee, eine jüdische Emailwarenfabrik von den Deutschen zu kaufen und kriegswichtige Waren zu produzieren.



Er macht das äußerst geschickt: Er stellt den früheren Buchhalter der Fabrik ein und bringt diesen dazu, ihm erst das Geld für den Kauf und dann auch Arbeiter zu vermitteln und die ganze Fabrik zum Laufen zu bringen. Dabei handelt es sich nur um Juden, die Schindler wieder nicht bezahlen muss sondern nur eine geringe Betrag an die SS abgeben muss. Die produzierten Töpfe und Wannen kann er in großen Mengen Dank seiner guten Verbindungen verkaufen. So macht er guten Gewinn.



Sein jüdischer Firmenleiter ist aber auch listig und kann zahlreiche arme Juden, die entweder zu alt sind oder einen für den Krieg unwichtigen Beruf ausüben, als Arbeitskräfte in der Fabrik vor dem Tod retten. Schindler merkt das zwar, lässt es aber durchgehen, solange er keine Schwierigkeiten bekommt.



Dann geht die Verfolgung der Juden weiter. Sie werden aus den Ghettos getrieben und in Zügen in Konzentrationslager gebracht. Dabei gehen die Deutschen sehr brutal vor. Fällt ein Jude auf, wird er erschossen. Manche konnten sich verstecken, doch in der Nacht schleichen die Soldaten der SS durch die verlassenen Räume der Ghettos und schießen in Möbel, Böden und Decken, in welchen sich eventuell Juden versteckt hatten. Leichen liegen überall.



Schindler sieht dem grausamen Treiben von einem Hügel aus zu und noch ist man sich nicht sicher, ob ihm die Menschen leid tun oder ob er nur zornig ist, dass seine Arbeitskräfte weg sein könnten.



Die Szenen der Vertreibungen und Hinrichtungen waren so schrecklich im Film gezeigt, dass ich einmal eine Pause machen musste.



Ich werde Euch aber in Kürze mehr erzählen...

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